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BonaRes 2018 » die internationale Konferenz in Berlin

Die BonaRes Konferenz 2018 in Berlin

Über mehrere Tage im Februar fand jetzt in Berlin die BonaRes 2018 Konferenz statt, die sich mit dem Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie beschäftigt. Das BonaRes Zentrum ist eine Förderinitiative, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeht und wichtige Impulse für die Zukunft erarbeiten möchte. Dafür ist auch die international ausgerichtete Konferenz gedacht, auf der sich Wissenschaftler aus ganz unterschiedlichen Disziplinen getroffen haben, um verschiedene Aspekte der Bodenwirtschaft zu besprechen.

Unter anderem ging es um den Einfluss der Landwirtschaft auf die Böden und die Leistungen der Ökosysteme oder auch darum, wie man Daten und Modelle einsetzen kann, um in verschiedenen Hinsichten bessere Ergebnisse erzielen zu können. Es gab ein Programm mit vielen verschiedenen Punkten. Dazu gehörten Keynote Vorträge, Poster-Sessions und verschiedene Themenblöcke. Auch gab es ein Freizeitprogramm, zu dem unter anderem das Konferenzdinner gehörte. Der Artikel gibt nähere Einblicke zu der diesjährigen Konferenz.

Die Konferenz für Boden als nachhaltige Ressource in der Bioökonomie 2018

Unter dem Wort BonaRes können sich viele vielleicht nicht auf Anhieb etwas vorstellen. Diese Abkürzung steht für „Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie“ und dabei handelt es sich um eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Initiative, die sich in vielfältiger Weise mit dem Thema Boden als Ressource auseinandersetzt.

Die Bodenökonomie spielt in vielfacher Art eine wichtige Rolle für die akuten Probleme der Moderne, allen voran die Welternährung und natürlich auch den Klimawandel. Wie kann man die Ressourcen optimal nutzen, um bestmöglichen Ertrag zu erhalten, dennoch schonend vorzugehen? Diese und weitere Fragen werden von der Initiative gestellt und beantwortet und auch auf der jetzt durchgeführten Konferenz besprochen.

 

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Vom 26. bis zum 28. Februar 2018 lief in Berlin die BonaRes 2018 Konferenz. Sie bot Gelegenheit für Wissenschaftler aus aller Welt zusammenzukommen, um sich zum Thema Böden auseinanderzusetzen. Dabei gab es viele Vorträge und auch einige Keynote Sprecher, die ihre Plenarvorträge hielten. Es gab unterschiedliche Schwerpunkte, nach denen die Konferenz gestaltet worden ist. Unter anderem ging es um die Landwirtschaft und deren Einfluss auf die Funktionen der Böden sowie insgesamt die Leistungen von Ökosystemen. Weitere Oberthemen waren Bodengefüge und Wasserhaushalt sowie Kohlenstoff- und Nährstoffdynamik in der Wurzelzone unter dem Einfluss von Bodenbewirtschaftung.

Das Programm der BonaRes 2018

Wie üblich bei einer solchen Konferenz gab es ein wirklich breites Programm, das viele verschiedene Aspekte des Themas Boden als Ressource abgehandelt hat. Einen Plenarvortrag hielt dabei Richard Bardgett von der School of Earth and Environmental Sciences, University of Manchester. Zum Thema „Impact of agriculture and cropping systems on soil functions and ecosystem services“ gab es zwei Keynote Vorträge. Einmal Marcel van der Heijden von der Agroscope aus Zürich mit dem Beitrag „How to manage our land? Soil multifunctionality in an agricultural context“ und von Christopher Collins von der University of Reading den Vortrag „The UK Soil Security Programme – Responses of the soil system to change“.

Im zweiten großen Themenbereich ging es um „Effects of plant – microbe – fauna interactions on soil functions“. Dazu gab es den Vortrag „Mobilizing the rhizosphere microbiome to enhance orchard system resilience“ von Keynote Sprecher Mark Mazzola vom US Department of Agriculture. Den Keynote Vortrag „Nutrient and carbon dynamics in agroecosystems from a rhizosphere biogeochemistry perspective“ gab es von Philippe Hinsinger vom Institute for Plant Sciences of Montpellier im dritten Themenblock „Nutrient and carbon dynamics within the root zone as affected by soil management“. Des Weiteren gab es zum Block „Soil structure and water dynamics as affected by soil management“ die Keynote Vorträge „Plant roots redesign the rhizosphere to alter water dynamics“ von Iain Young von der University of Sydney und „Plant exudates as a driver of soil behaviour“ von Paul Hallett von der University of Aberdeen.

Weitere Vorträge und Programmpunkte auf der BonaRes 2018

Weitere Vorträge und ProgrammpunkteDie Vorträge „Agriculture 4.0 and new technologies for measuring and monitoring soil attributes“ von Cornelia Weltzin vom ATB Potsdam sowie „Integrated soil structure management – a smart key to sustainable farming“ von Peter Weisskopf von Agroscope Switzerland gehörten zum Themenbereich „New sensing technologies, soil monitoring approaches and related decision support systems for sustainable soil management“. Gudrun Schwilch vom CDE Bern sprach dagegen innerhalb des Block „Assessment and governance for sustainable soil management“ zum Thema „Sustainable soil management through a transdisciplinary assessment and valuation of ecosystem services.“

Im letzten Themenblock der Konferenz ging es im Kern um „Linking data and models in soil science – Towards efficient workflows for data-model integration“. Dazu sprachen Marta Dondini von der University of Aberdeen mit dem Beitrag „Data for models or models for data? A reciprocal connection for predicting the fate of our soils“ und Niels Batjes vom ISRIC Wageningen mit dem Vortrag „Towards workflows for data standardisation and model integration: the ISRIC approach for generating open soil data“. Im weiteren Programm der Tagung gab es verschiedene Punkte, unter anderem auch „Science meets Practice – Knowledge needs to implement a sustainable bioeconomy“.

Fazit zur BonaRes Konferenz 2018 in Berlin

Die diesjährige BonaRes 2018 – also die Konferenz zum Thema Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie – fand in diesem Jahr in Berlin statt. Vom 26. bis zum 28. Februar war das Programm angesetzt, das ganz unterschiedliche Punkte abdeckte. Aufgeteilt wurde es in Themenblöcke, zu denen dann unterschiedliche Keynote Sprecher ihre Vorträge hielten. Außerdem gab es weitere Vorträge, Poster Sessions und Diskussionsrunden. Inhaltlich beschäftigt man sich bei der Konferenz mit Böden aller Art, die als Lebensgrundlagen für den Menschen, Tiere und die Natur dienen. Dazu waren auch unterschiedliche Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen vor Ort. Unterstützt wird diese Initiative vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.