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Blattläuse im Garten » das hilft gegen Blattlausbefall!

Blattläuse im Garten das hilft gegen Blattläusebefall

Die warme Jahreszeit steht nicht nur vor der Tür, sie hat uns längst eingeholt. In diesem Zusammenhang ist es nur all zu normal, sich vermehrt im Freien aufzuhalten. Die warmen sowie sommerlichen Temperaturen laden gerade dazu ein, den Garten als Naherholungsort allein oder gemeinsam mit der Familie zu frequentieren. Da stört es, wenn man Blattläuse die schöne Idylle stören und die freie Zeit mit Blattläuse bekämpfen vertan werden muss.

Das Thema Garten steht mit dem Anbau von Obst, Gemüse und dem Pflanzen von Blumen fast immer im Einklang zueinander. Dennoch ärgern sich viele von uns mit Schädlingen und Ungeziefer herum, allen voran Blattläuse, welche eine Ursache darstellen, warum ganze Ernten ausfallen oder zumindest der Ertrag daraus stark vermindert wird. Ganz ohne Mittel der Bekämpfung steht hierbei kein Gartenfreund da.

Den Blattlausbefall gezielt verhindern – so funktioniert es

Dass Pflanzen vor sich hin schwächeln oder eingehen, kann unterschiedliche Ursachen haben. Zum einen ist es möglich, dass diese viel zu wenig Belichtung durch die Sonne erhalten. Aber auch zu trockene Sommer oder hohe Temperaturen können Pflanzen und auch Obst sowie Gemüse beziehungsweise Bäume auf längerer Sicht in die Knie zwingen. Das Resultat ist dann wiederum, dass die Struktur der Zellen instabil wird, also aufweicht und sich letztlich zersetzt. Auf diesem Weg können nervige sowie gefräßige Blattläuse in Personalunion die Haut der Pflanzen leichter durchdringen.

Düngen nach Maß

Düngerfreunde aufgepasst, man muss nun ganz stark sein. Wer meint, dass Überdüngen ein eigenständiges Hobby darstellt, sollte es mit dem Anpflanzen lieber sein lassen. So tut man den Pflanzen keinen Gefallen, dem drumherum befindlichen ökologischen System übrigens auch nicht. Zu viel an Stickstoff ist genauso schädlich für die jeweilige Pflanze wie auch eine geringe Zufuhr von Kalium. Letztgenanntes trägt dazu bei, dass sich die Zellwände stabilisieren und diese widerstandsfähiger gegenüber äußere Einflüsse sind.

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Die übermäßige Produktion beziehungsweise Zugabe von Stickstoff verursacht prinzipiell das Selbe, wie dauerhafter Konsum von starkem Alkohol bei Menschen. Die Zellen werden weich, die Pflanze verkümmert bei lebendigem Leibe. Wer einen Befall vorbeugen möchte und ernsthaft Interesse an einem Durchkommen der Pflanze hat, überdüngt diese nicht und reichert die Erde nur seicht mit dem Stickstoff. Das ist auch noch möglich, wenn ein Befall bereits hinter einem liegt. Obendrein erzeugt eine Überdüngung einen negativen Pflanzenwuchs.

Dies gilt es zu verhindern denn gesunde und optimal genährte Pflanzen sind weit aus weniger anfällig für verschiedene Käfer, Larven und Schädlinge. Seinen Garten möglichst der Natur entsprechend zu gestalten und nicht zu überladen, kann hilfreich sein, um die Verbreitung von Krankheiten sowie gefräßigen Schädlingen, beispielsweise Blattläuse, optimal vorzubeugen. Lieber weniger gleichartige Pflanzen, dafür mehr Diversität kann im Gartenreich sinnvoll sein.

Rosen als Allzweckwaffe

Rosen im GartenRosen durften nicht nur gut, sie sehen auch toll aus. Damit das so bleibt, müssen diese entsprechend gepflegt werden. Diese in Stauden anzulegen kann helfen, eine gewisse Mischkultur zu gewährleisten. Auf diesem Weg ist es möglich, dass die Blume der Liebe sich ideal mit anderen Gewächsen ergänzt. Ein Blattlaus-Befallsrisiko kann so zumindest minimiert werden. Verschiedene Ziersträucher sollten lieber nicht gepflanzt werden. Beispielsweise Geißblatt wird sehr oft von Blattläusen befallen. Von dort aus können sich diese über den ganzen Garten verteilen.

Den Befall durch Blattläuse erkennen

Wie bei jedem Lebewesen sind auch die Weichteile bei Pflanzen die größte Schwachstelle. An diesen Punkt können Blattläuse sehr leicht an den begehrten Saft der Pflanze gelangen. Gerade im Frühjahr sind diese und auch andere Schädlinge sehr aktiv und vergreifen sich gern an den Blättern sowie Trieben, welche gerade erst anfangen zu spießen. Auch die Blüten und wachsende Knospen werden von den Schädlingen nicht verschont. Manche der befallenen Pflanzenteile trocknen dann aus, verkrüppeln oder biegen sich. Ab diesem Zeitpunkt können selbst Laien erkennen, dass etwas nicht stimmt.

Pflanzen Krankheiten erkennenWer eine klebrige Schicht, welche unter Umständen glänzt, vielleicht auch eine silbrige Farbe besitzt, kann auf den Befall von Blattläusen hinweisen. Viele Blattlausarten lassen sich selbst mit einem ungeübten Auge erkennen. Gerade in großer Anzahl sind diese schnell auszumachen, man muss hierfür kein Experte oder mit der Lupe unterwegs sein. Auch wenn Blattläuse nur ein paar Millimeter groß und winzig sind, die Farbgebung der Exemplare verrät sie dann doch sehr schnell. Ob braun, grün, schwarz oder gelb, die Farbe von Blattläusen kann stark variieren.

Weitere Merkmale, woran ein Befall von Blattläusen erkennbar ist

  • Mangelhaftes Wachstum der Pflanze
  • Blüten sowie Knospen fallen in großer Anzahl herab
  • Bildung von Honigtau beziehungsweise Belag, der klebrig ist
  • Blätter verkümmern, ziehen sich zusammen oder trocknen aus

Blattläuse bekämpfen: Krankheiten und weitere Folgen

Blattläuse fressen nicht nur, sie scheiden auch Sekrete aus. In der Regel ist dieser auch als Honigtau bekannt. Dies geschieht durch das Filtern des Pflanzensaftes durch den eigenen Körper. Der Pflanzensaft wird von den Blattläusen ausgesaugt, wie das Blut von Menschen durch Vampire. Auf diesem Weg schädigen Blattläuse die Pflanzen enorm und übertragen dadurch auch noch Krankheiten. Diese gelten als Spitzenreiter in Sachen Überträger. Auch Viren können durch diese übertragen werden.

 

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Viele Pflanzen und Bäume können den Tomaten-Mosaikvirus aufnehmen sowie weitergeben. Auch die Bildung vom sogenannten Baumkrebs ist möglich. Hierbei kommt es auf die Blattlausart an. Obendrein ist die Übertragung von Schwarzpilzen und auch Rußpilzen möglich. Es ist daher ratsam sich mit dem Blattläuse bekämpfen auseinanderzusetzen.

Unterdrückung der überlebenswichtigen Photosynthese

Jede Pflanze ist von irgendwas abhängig. Damit diese lebt, sowie überlebt sind zwei Dinge wichtig, Sonnenlicht und Wasser. Schwarz- oder Rußpilze können sich auf den Hinterlassenschaften von Blattläusen, dem Honigtau, ansiedeln. Auf diesem Weg wird der darin befindliche Zucker gezielt zersetzt. Das befallene Blatt wird im Anschluss mit einer Schicht überzogen, welche in der Regel schwarz ist. Laien würden richtigerweise feststellen, dass dies dem Kohlestaub ähnelt.

Ist ein starker Befall zu verzeichnen, also ein Großteil der Blätter betroffen, so kann die Pflanze keine Möglichkeit geboten werden, Photosynthese in seiner vollen Wirkung zu realisieren. Die befallene Pflanze wird so geschwächt und geht im schlimmsten Fall ein. Photosynthese ist ähnlich, wie die Luft zum Atmen für Menschen, ohne sauberen Sauerstoff erkrankt man schwer und stirbt in absehbarer Zeit. Ohne Photosynthese, welche in mehreren Stufen abläuft, ist also kein florales Leben auf der Erde möglich.

Was helfen kann

Alles im Leben hat seine natürlichen Feinde, so auch Blattläuse. Wer einen Befall seiner Pflanzen erkennt, kann versuchen, diesen mithilfe von Marienkäfer zu minimieren. Diese fressen Blattläuse in großer Anzahl auf. Auch Meisen vertilgen diese. Doch wer von uns kommt schon auf Knopfdruck an Meisen heran, welche im Anschluss brav stillsitzen und Blattläuse auf Kommando vertilgen? Mit Marienkäfer verhält es sich nicht anders. Dennoch sind sie natürliche Feinde und können mit etwas Glück wahre und Natur schonende Helfer darstellen.

 

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Jeder Gartenbesitzer kann dennoch aktiv Vorsorge und den Kampf gegen Blattläuse betreiben. Man kann einen Teil dazu beitragen, dass sich Schwebfliegen oder auch Schlupfwespen im eigenen Garten dauerhaft ansiedeln, somit Blattläuse bekämpfen auf natürliche Weise stattfindet. Diese stellen ebenfalls natürliche Feinde von Blattläusen dar. Wieso nicht ein Insektenhotel aufstellen? Solche Vorrichtungen diesen dem Schutz, als Nahrung und auch der Vermehrung von Insekten, welche Blattläuse den Garaus machen. Totholz-Hecken haben sich ebenso bewährt, wie Florfliegen-Kästen. Sofern es im Garten genug Feinde der Blattläuse gibt, dann wird sich auch die Populationen von diesen minimieren. Auf diesem Weg gibt es im Sommer eine optimale Ausgewogenheit zwischen Schädlingen sowie nützlichen Tieren, wie es sein soll.

Chemische Mittel nur als letzter Weg

Wem dies zu langsam geht und nicht auf die Vertilger warten möchte, kann auch zu chemischen Substanzen greifen, welche es zu erwerben gibt. Doch hierbei sollte man immer eins mit berücksichtigen, so effizient wie diese sind, so schädlich können sie auch für die Umwelt sein. Rückstände können davon in das umliegende Erdreich gelangen, somit auch in das Grundwasser und im Umkehrschluss irgendwann wieder in der eigenen Leitung im Haus.

Blattläuse bekämpfen mit ChemieRapsöl in Verbindung mit Spülmittel kann man genauso wie Milch auf die betroffenen Pflanzenteile aufsprühen und einwirken lassen. Hilft das nur unzureichend, so kann auch der Einsatz von sogenannten natürlichen Präparaten auf Ölbasis sowie Seifenlaugen Abhilfe schaffen. Rainfarm, Waschnüsse, Kaffeesatz und schwarzer Tee sind weitere Haushaltstipps, welche man zuerst versuchen sollte, bevor ein Griff zur Chemiekeule als letzte Instanz den Weg aus der symbolischen Dunkelheit ebnen soll. Vermeiden sollte man außerdem den Einsatz von Nikotin, Spiritus oder starker Essigessenz.

Man muss nicht mit Kanonen auf kleine Vögel zielen, um Erfolg zu haben. Das Durchforsten dieses Artikels hilft dabei, eine schnelle sowie umweltverträgliche Lösung zum Blattläuse bekämpfen zu finden, wie man Blattläusen schnell und nachhaltig den Garaus machen kann. Am Ende wird die Natur es einem danken.

Fazit zum Blattläuse bekämpfen

Um Blattläuse effektiv bekämpfen zu können, muss man deren Wirkungsweise und Lebensumfeld verstehen. Nur in den wenigsten Fällen ist der Einsatz von chemischen Mitteln zur Prävention und Bekämpfung sinnvoll. Wer die genannten Tipps befolgt, hat den Kampf schon gewonnen.